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- Ne Bergische Jung - Willibert Pauels

Willibert Pauels – Ne bergische Jung

Freitag, 13. Oktober 2017 - 20:00 Uhr
Kapelle des Salvatorkollegs

 

 


Willibert Pauels, im Hauptberuf Diakon aus Wipperfürth-Hamböken, hat sich im
kölschen Fastelovend mit der Figur „Ne Bergische Jung“ den Ruf erarbeitet, einer der besten Komödianten im rheinischen Karneval zu sein. Er gilt als „genialer Verkäufer des höheren Blödsinns, als talentierter Schauspieler, der Ton, Tempo und Gestik geschickt einsetzt.“ (WDR)

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©Guido Wagner
Bergische Landeszeitung
Kölnische Rundschau

 

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Zeitweise schrieb Pauels als Kolumnist für den Kölner Express, war regelmäßig im Kölner Domradio um 11:11 Uhr mit dem „Wort zum Samstag“ zu hören - und auf der Internetseite des Senders dabei auch zu sehen. Ein Gottesmann agiert als Narr. Professionell.


Seine beiden Berufungen seien eben
artverwandt, erklärt Pauels, bei beiden ginge es darum, die Menschen von ihren Ängsten zu befreien: „Bis zum 15. Jahrhundert gab es in der Ostermesse das Osterlachen. Man lachte den Tod aus. Deshalb erzählten die Priester von der Kanzel einen Witz. „Geistliche“, so Pauels, „waren die ersten Büttenredner.“ Der Theologe besitzt ein sicheres Gespür für den leichten, aber niemals verletzenden Humor.

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Über 15 Jahre stieg der Gottesmann in die Bütt – nach einer persönlichen,
krankheitsbedingten  Auszeit predigt Pauels wieder vorrangig von der Kanzel. Die Botschaft lautet: „Religion bedeutet Trost. Wir müssen keine Angst haben - Lachende sind leicht wie Engel.“

Mit dem verschmitzten Charme eines Pater Brown und der bodenständigen Komik eines Don Camillo erzählt uns der „DiaClown“ Willibert Pauels himmlisch-irdische Geschichten über die Menschen, die Religion und die Leichtigkeit des Seins. Das Heilige und das profane mixt er versiert zu einem humoristischen Ganzen, frei nach dem Motto: „Es dat nit herrlich?“



Willibert Pauels – Ne bergische Jung (Biografie)
 

Willibert Pauels wuchs als drittes von vier Kindern (drei Schwestern) einer tiefkatholischen Familie in Wipperfürth im Bergischen Land auf; sein Vater war Volksschullehrer.
Nach dem Abitur 1973 (Engelbert-vom-Berg-Gymnasium) studierte er Katholische Theologie in Bonn und Münster, zunächst mit dem Ziel, Priester zu werden. Weil zwar er, aber seine „Hormone nicht wollten“ (Pauels), wurde er nach dem Diplom „Laientheologe“, arbeitete in einem Sägewerk, im Collegium Marianum (seinerzeit noch in Neuss), absolvierte in dieser Zeit eine Ausbildung zum Freizeitpädagogen und wurde nach der entsprechenden Vorbereitung 1993 zum katholischen Diakon geweiht. Bis November 2006 war er als solcher - neben den anderen Verpflichtungen – in verschiedenen Pfarrgemeinden hauptamtlich tätig.
Im privaten Umfeld, Schule und Freundeskreis fiel er früh durch seine humoristische, parodistische und schauspielerische Begabung auf. 1975 trat er erstmals auf einer Karnevalssitzung (Kajuja) seiner Heimatstadt auf, in den folgenden Jahren dann regelmäßig im regionalen Karneval.
Dieter Steudter (3 Colonias) entdeckte ihn 1995 für den Kölner Karneval, 1996 stand er dort erstmalig in der Bütt und mauserte sich schnell zu einem der bekannteren „kölschen“ Karnevalisten.
Zeitweise schrieb er als Kolumnist für die Kölner Boulevardzeitung Express, regelmäßig war er im Kölner Domradio mit dem „Wort zum Samstag“ zu hören.
Kritik wurde mitunter von Katholiken geäußert, die die Würde des Diakonenamtes als nicht vereinbar sahen mit Pauels' Auftritten im Karneval. Pauels wies hingegen auf die historisch enge Verbindung von Kirche und Karneval hin. Der ehemalige Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, stützte ihn in dieser Einstellung.
Nach einer akuten Depression im Sommer 2012 kehrte Willibert Pauels dem Karneval den
Rücken und ist seit 2014 wieder hauptamtlich Diakon im Seelsorgebereich Oberberg-Mitte. Heute ist er „Bühnen-Clown“ aus Leidenschaft und erheitert sein Publikum in seiner Freizeit. Zudem hat Willibert Pauels es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen über die tückische Krankheit “Depression“ aufzuklären.

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